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In diesem Blog geht es um eine Erkrankung.Die Krankheit nennt sich Kleinhirnatrophie.Ich möchte darüber schreiben,weil ich selbst betroffen bin. Zum anderen soll der Blog ein wenig aufklären, da es sich um eine Erbkrankheit handelt,die noch recht unbekannt ist.

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Gefühle

Zur Zeit ist es schlimm.Viele Dinge nehme ich viel zu persönlich.

Das liegt unter anderem daran,das ich oft das Gefühl habe,Arbeit nicht zu schaffen.

Man nimmt sich etwas vor und dann...?

Heute rief erst mein Sohn an,ob er kommen kann?

Seine Waschmaschine ist kaputtgegangen,ob er hier waschen kann?

Da sagt man schließlich nicht Nein!

 

Meine Schwester ist zu Besuch.

Von unterwegs rief sie an,ob ich einen Termin im Autohaus machen kann,weil das Auto meckert.

Auch dies wurde erledigt.

 

Dann habe ich noch etwas für meine Mutter erledigt.

 

Irgendwann rutschte mir richtig laut raus:

"Immer nur für andere und ich?"

Das war eben mein Gefühl.

 

Wenn ich reflektiere,stimmt dies überhaupt nicht.

Meine Schwester hilft mir bei meiner Wäsche.

Sie war heute mit mir einkaufen.

Mein Sohn hat mir eine schwere Wanne in den Keller transportiert und meine Toilette repariert.

Also beruht doch alles auf Gegenseitigkeit.

 

Also,was sollte das,die Dinge so verkehrt zu ssehen.Im Nachhinein fragt man sich doch...?

 

Ich denke,manchmal spielt einem das Gehirn einen gewaltigen Streich,wenn es darum geht richtig oder falsch zu unterscheiden.

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C
<br /> Irgendwie bin ich zur Zeit dauernd unzufrieden mit mir.<br /> So vieles möchte ich machen, aber ich fange erst gar nicht an, weil ich mir selbst zu langsam bin. Meine Tochter sagt, nicht zu viel vornehmen.<br /> <br /> Natürlich ist das richtig, aber immer nur so wenig zu schaffen, nervt mich zur Zeit – und macht mich antriebslos. Denn ohne Gleichgewicht mit ungeschickten Händen brauche ich für alles so lange und<br /> so viel Kraft. Ich darf gar nicht daran denken, wie leicht mir früher so vieles gefallen ist – und das so selbstverständlich für mich war. Ohne Vorstellung, dass es anders sein könnte.<br /> <br /> Lange vor den ersten bedenklichen Symptomen wollte ich Tennis lernen. Ich find/fand diesen Sport einfach wunderbar elegant bei meinem(damals noch nicht) Mann.<br /> <br /> Ich nahm Stunden, immer wieder und noch immer mehr. Ich übte ziemlich intensiv an der Wand, denn einem Tennis-Partner konnte ich mich nicht zumuten. Irgendwann musste ich aufgeben – eben kein<br /> Talent. Dabei waren es schon Anzeichen meiner Erkrankung ... keine Koordination, kein Ballgefühl. Und heute bin ich mir sicher, dass eben dieser Misserfolg meine Symptome noch getriggert haben.<br /> <br /> Oder Tanzen. Ich liebte es, obwohl ich auch hier nicht das besondere Talent zeigte. Heute sehe ich es so, dass die körperlichen Einschränkungen sich auch da schon zeigten.<br /> <br /> Ich glaube aber auch, dass ich mir mental da viel selbst herangeholt habe. So nach dem Motto: Ohgottohgott, bin ich ungeschickt. Und es dann gelassen habe.<br /> <br /> Beim Autofahren habe ich mich ja auch nicht unterkriegen lassen (von mir selbst), oder bei der Computer-Tastatur. All dies geht ja auch nicht mehr so wie früher, aber ich übe beständig weiter.<br /> <br /> Ist ja nicht leicht, trotz Einschränkungen auf der positiven Seite zu bleiben und sich trotzdem nicht mit „Wollen“ zu überfordern.<br /> <br /> Es gibt aber auch Zeiten, wo die Dinge ganz gut gehen. Und ich glaube zu erkennen, dass es immer wieder auf meine Einstellung + Tagesverfassung ankommt.<br /> <br /> <br /> Ja, stimmt: Richtig und falsch, bzw. was ist jetzt grade gut und was nicht.<br /> <br /> <br />
Antworten
H
<br /> <br /> Hallo,<br /> <br /> <br /> ich weiß es ist schwer heute und früher nicht zu vergleichen.Das passiert automatisch,wenn man etwas in Angriff nimmt und einem das schlecht gelingt,dann denkt man schon:verdammt früher ging es<br /> doch.Aber,manchmal lohnt es sich zu kämpfen und nicht aufzugeben!<br /> <br /> <br /> Sei einfach dankbar für die Sachen,die funktionieren.Leicht gesagt,auch mentale Dankbarkeit muss trainiert werden.<br /> <br /> <br /> Solltest du gerne Sport machen,so hört es sich jedenfalls an,dann versuch es doch mit Gymnastik zu Hause,da kannst du dein eigenes Tempo haben,<br /> <br /> <br /> Noch etwas anderes:Wenn du früh aufstehst,schau in den Spiegel und sag:Ich mag mich,so wie ich bin.Ich weiß,das dies nicht stimmt.Aber,wenn du es immer machst,glaubt es dir irgendwann dein<br /> Unterbewußtsein und es wird für dich arbeiten.<br /> <br /> <br /> Und:Warum hast du dir keinen Partner zugemutet?Es ist doch die Entscheidung des anderen,ein Spiel abzulehnen.Es ist wie es ist,versteck es nicht.Klar,darin ist man mehr als Versucht.Ich auch.Man<br /> möchte so "Normal wie möglich wirken,weil man schräg von der Seite angeguckt wird und auf kein Verständnis trifft.<br /> <br /> <br /> Irgendwie wird immer gedacht,man kann.Bei mir ist es jedenfalls so.Das es Tage gibt,wo nichts geht,versteht keiner.Und wenn man das selber merkt,hat man natürlich wenig Lust.<br /> <br /> <br /> Aber,was nützt das schon?<br /> <br /> <br /> <br />