In diesem Blog geht es um eine Erkrankung.Die Krankheit nennt sich Kleinhirnatrophie.Ich möchte darüber schreiben,weil ich selbst betroffen bin. Zum anderen soll der Blog ein wenig aufklären, da es sich um eine Erbkrankheit handelt,die noch recht unbekannt ist.
Für viele sind alltägliche Dinge kein Grund zum Nachdenken.
Es geschieht automatisch.Man macht es einfach,weil man es gewohnt ist.
Ich denke aber oft,kann doch nicht sein,das mir so etwas kinderleichtes nicht von der Hand gehen will.
Zum Beispiel will man eine Flasche öffnen ,weil man einfach Durst hat.
Doch der Durst muss warten.
Das verdammte Ding,owohl es nur ein Schraubverschluss ist,will nicht aufgehen.
Es kostet Zeit und vor allem Nerven.Was nun?
Na,wenn jemand zu Hause ist,kann man schnell fragen.
Doch,was tun,wenn man allein ist?
Jetzt laufe ich,um mir ein Geschirrhandtuch zu holen.
Das Festhalten schmerzt,denn ich bekomme die Finger kaum krumm.
Doch,was solls?Ich will diese blöde Flasche auf haben!
Das Tuch wird über die Flasche gelegt.Ich habe eine größere Fläche,endlich bekomme ich diese verdammte Flasche auf.
Endlich kann ich trinken.
Ich habe zwei kleine Kinder,die sich sehr oft in Geduld üben müssen,wenn sie ankommen"Mama,machst du mal auf."
Genauso bescheuert finde ich es,das die Wurst in Folie eingepackt ist.Gut,wegen der Haltbarkeit,sehe ich auch ein.
Aber zum öffnen? Große Sch... Jedenfalls für unsereinen.
Erstens dauert es eine Ewigkeit,wen man diese Dinger überhaupt aufbekommt und zweitens bleibt oft nur die Wahl einer Schere oder einem Messer.
Es wird einfach die Folie aufgeschnitten.
Doch da kommt schon das nächste.
Was tun,wenn keine Kraft vorhanden ist,ein Messer oder eine Schere festzuhalten?
Mir ist noch nichts wirkliches eingefallen!
Euch vielleicht?
Habt ihr noch andere Dinge,die euch so einfallen?
Schreibt sie doch einfach mal!
Schreiben erleichtert manchmal die Seele.Mir hilft es.