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28. Mai 2011 6 28 /05 /Mai /2011 20:15

Ich freue mich.Zwar wußte ich,das diese Erkrankung (die vererbte Form)recht selten auftritt.

Doch habe ich kaum damit gerechnet,das sich jemand traut,sich zu melden.

Doch dies haben jetzt zwei Personen getan und ich bewundere deren Mut,dazuzustehen.

 

Ich weiß,das man oft versucht,Dinge zu verstecken und völllig normal zu erscheinen.

Mir geht es schließlich ebenso.

Es ist auch schwierig,denn man mag es nicht ständig erwähnen.

Und man weiß,das es vom Umfeld nicht verstanden wird.

Die Information über so ein Krankheitsbild ist eben gleich Null.

Gut,irgendwie verständlich,wenn es recht selten auftritt.

Doch als Betroffener findet man so etwas gewiß nicht gut.

 

Wenn sich jemand ein Bein bricht,sieht man das und man zeigt Verständnis.

Doch unser Krankheitsbild ist nicht sichtbar.

Wenn dann etwas passiert,zum Beispiel,das etwas aus der Hand fällt,bekommt man nur zu hören:

"Was ist denn jetzt los?"

Das man nur den Kopf schüttelt und sozusagen doofe Antworten gibt,kann man da verstehen.

 

Auch das Thema Angst muss man doch mit sich selber ausmachen.

Man kann manchmal schlecht seine Gedanken aussprechen.

Dies ist in Bezug auf Familie gemeint.

Ich habe drei Kinder.

Mein Sohn ist inzwischen 20.Als ich es erfuhr,hatte ich ersteinmal damit zu kämpfen.

Inzwischen weiß er es und ich hatte ihn gebeten,sich darauf untersuchen zu lassen.

Soweit ich weiß,hat er dies bis jetzt aufgeschoben.

Da haben wir doch schon versteckte Angst,oder?

Mein Sohn hat zwei Kinder,einen Jungen von 14 Monaten und jetzt noch ein neugeborenes Mädchen.

Könnte doch weitere Kreise ziehen.

 

Zum anderen habe ich eine fünfjährige Tochter.Mit ihrer Kinderärztin habe ich gesprochen.

Die Ärztin meinte,eine Untersuchung erfolgt erst,wenn Symptome auftreten.Da ist es doch aber eigentlich schon zu spät!?

Es fehlt eben die Aufklärung.

Nun,letztens ist sie mehrmals auf ihren Popo gefallen,einfach so.

Nun,das kann ebensogut Müdigkeit gewesen sein.

Doch unwillkürlich habe ich an diese Krankheit gedacht,es aber nicht ausgesprochen.

Einmal hatte ich es erwähnt und was war die Antwort:

"Mal mal den Teufel nicht an die Wand."

 

Also schweigen...

 

Bei meiner vierjährighen ist mir nichts aufgefallen...Gut so!

 

Bei beiden soll auch nichts sein.

 

Jedenfalls möchte ich davon Betroffene ermutigen,ruhig Kontakt aufzunehmen.Ich freue mich.

Wenn ich kann,antworte ich schnellstens!

 

 

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1. Mai 2011 7 01 /05 /Mai /2011 22:08

Nun habe ich den Salat! Das alte Dilemma zeigt sich wieder.

Abends kann ich nicht richtig schlafen,obwohl ich hundemüde bin.Liege ich im Bett und möchte mich herumwälzen,funktioniert es nicht.Obwohl ich schon die Ellenbogen zu Hilfe nehme,bin ich kaum in der Lage,mich auf die andere Seite zu drehen.

Um überhaupt aufstehen zu können,brauche ich sozusagen eine Ewigkeit.

 

Heute machte ich unseren Kühlschrank sauber.

Ich dachte,es wäre kein Problem,wenn ich aus dem Stand in die Hocke gehen könnte.

Doch von wegen...

Als ich den unteren Bereich säuberte,mußte ich mich auf den Boden setzen.

 

Da es warm war,war das Fenster geöffnet.

Meine Kinder spielten auf dem Hof und mein Mann arbeitete unten.

Natürlich riefen sie,wenn sie etwas wollten.

Aber ich musste erst vom Boden hoch,um ans Fenster gehen zu können und dies dauerte schon eine Weile.

 

Doch als dann die Frage kam,ob ich schliefe,kamen mir schon die Tränen.

Nachdem ich sagte,warum es länger dauerte,verstanden es alle.

Meine Kinder kamen zu mir,wenn sie etwas wollten.

 

Nachmittags habe ich ein Weilchen auf dem Hof gesessen.

Erst merkte ich nichts.

Doch als ich aufstand,war das linke Bein fast steif,ich kam kaum vorwärts.

 

Es ist trotz allem positiv,das ich meine Lebensqualität zurückhabe,was das Treppensteigen angeht.

Immerhin!!

Doch dies immer als gut anzusehen,ist gar nicht so einfach.

 

Was die Bewegung betrifft,hatte ich echt einen miesen Tag.

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10. April 2011 7 10 /04 /April /2011 19:53

Nun war ich nochmal beim Augenarzt.

Doch dieses Problem ist nur halbgelöst.

Zwar habe ich nun eine Brille,die heranholt und manches kann ich auch gut sehen.

 

Doch kommt es auf die Tage an,öfter sehe ich verschwommen und dann nützt mir auch diee Brille nicht.

Na da ist es dann ziemlich schwierig,damit zurechtzukommen,

 

Meine Rente ist endlich genehmigt für Zwei Jahre:

 

Von Oktober2009 bis Februar 2011 wurde mir Rente gewährt.

Bereits im Oktober2010 stellte ich einen neuen Antrag und war im November wider zur Begutachtung.

Solange alles noch lief,war es o.k.

Doch,wenn man das Gefühl hat,im Regen zu stehen und nicht zu wissen,wie es weitergeht,ist mehr als ein bescheidenes Gefühl.

 

Nun,ich bekam Post,das mir die staatliche Rente für den Monat März genehmigt wurde.Die Gutachten waren noch nicht da.

Erstmal ein Monat lännger.Irgendwie ist man erleichtert,aber trotzdem ist es nicht das gelbe vom Ei.

Für den Monat April geschah das gleiche.

Natürlich gibt es Ungewißheit und die Frage"Wie soll es weitergehen?"

 

Doch endlich.Vor etwa 14 Tagen erhielt ich Post von der Rentenversicherung.

Endlich!Jetzt wird mir die Rente für 2 Jahre bis März 2013 gewährt.

Zwei Jaghre in denen dieses seelische Befinden nicht gestört ist.

Es gibt genug anderes,wo es mehr als gestört ist.

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9. April 2011 6 09 /04 /April /2011 22:08

Im März 2009 hatte ich einen Verkehrsunfall.

Bei diesem Unfall zog ich mir eine Tibiakopffraktur(Schienbeinkopf,direkt unter der Kniescheibe) des linken Beines zu.

Der Arzt meinte:"Ich hätte ganze Arbeit geleistet."

Der Knochen war so kaputt,das er durch eine Metallplatte ersetzt werden musste.

Damit ich mein Bein überhaupt wieder bewegen konnte,waren drei Operationen von Nöten.

 

Trotz allem war ich nicht in der Lage richtig zu laufen,geschweige Treppen zu steigen.Weder hinauf,noch hinab.

Immer musste ich eine Stufe nach der anderen bewältigen.

 

Und dann noch etwas:Wie ihr wißt,fällt mir das längere Lesen schwer.Nach 2-3 Seiten musste ich das Lesen beenden.

 

Nun bekam ich über eine Mail eine Information! Ich wollte mehr darüber wissen und meldete mich!

 

Diese Mail betraf "active system".

 

Bis dato hatte ich nichts davon gehört.

Sie bieten Nahrungsergänzungsmittel.

Seit Mitte Februar nehme ich diese Produkte.

Ihr Geschmack gefällt mir.

 

Ich bemerkte nach etwa 3 Tagen,das ich innerlich ruhiger war und wesentlich gelassener reagierte.

Dabei dachte ich mir gar nichts und nahm meine Nahrungsergänzungsmittel.

 

Bereits nach 14 Tagen konnte ich die Treppen wieder normal besteigen,ohne hinken zu müssen.

Nun brauchte ich für eine Stufe nicht zwei Schritte,sondern nur noch einen.

Stufe um Stufe!

 

Ich habe ein Stückchen Lebensqualität wieder gewonnen!

 

Und konzentrieren kann ich mich auch etwas länger.

Früher schaffte ich es gerade mal 2-3 Seiten zu lesen.Heute sind es 8-10 Seiten.

 

Das ist doch ein tolles Ergebnis,oder?

 

Fragen,dann schreibt mir doch einfach:

Hypolyta@emailn.de                                                                                                                            Fotos mit für PM 042

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4. Dezember 2010 6 04 /12 /Dezember /2010 19:54

Na toll!

Jetzt habe ich Probleme mit den Augen.

Erst habe ich gedacht,ich bräuchte eine Brille.Doch dem ist nicht so.Laut Augenarzt ist alles bestens.

Da taucht natürlich die Frage auf,was nicht stimmt?

 

Ständig brennen meine Augen.

Wenn ich etwas erkennen will,muss ich immer die Augen zusammenkneifen.

Dabei spielt es keine Rolle,ob sich die Dinge weit weg oder nah befinden.

 

Und das ist nur eins.

 

Seit neuestem Zittern meine Hände.Die rechte Hand macht das öfter und das es ein Intensionstremor ist,ist mir bekannt.

Doch nun macht es die Linke genauso.

Vor allem passiert dies ohne Vorwarnung,vor allem ist  es bescheiden,wenn ich beispielsweise gerade beim Schreiben bin.

 

Dabei hatte ich mir als Alternative gesucht,eben mit links zu schreiben und bekomme dies auch relativ gut hin.

Jetzt muss ich natürlich die Hände wechseln,womit es eben geht,geht es.

 

Ich fühle mich mieserabel.

Das ist auch so,weil ich oft das Gefühl habe,für andere da sein zu sollen.

Wenn ich dann sage,das es momentan nicht geht,wird mir das nicht so richtig geglaubt.

 

 

Da graut es mir schon vor meinem neuen Rentenbegutachtungstermin,der nächste Woche sein soll.

Mein Mann macht extra früh Feierabend,um mich zu fahren.

Trotzdem habe ich kein gutes Gefühl.Negative Erinnerungen sitzen zu tief.

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27. November 2010 6 27 /11 /November /2010 20:24

Ich freue mich,das es mir nach etwa vier Wochen,nun wieder besser geht.Es war furchtbar,nicht richtig sprechen zu können und wenn das Gehör auch noch schlapp macht,kann einen das Schier zur Verzweiflung bringen.

Aber nun geht es mir relativ besser,zumindest ist das Gehör wieder da und ich kann sprechen,wenn auch noch schlecht.

Hier ist erst mal ein Video,denn diesen Moment genieße ich.

Auch finde ich es pasend zum Adventund zur Einstimmung auf Weihnachten!

 

 

 

Jezt noch ein wenig zur Begriffserklärung:

 

Allele: sind Gene,die an gleicher Stelle homologer Chromosomen liegen.

 

homolog=gleichartig

 

SCA: =spinocerebelläre autosomal-dominante Ataxie.

Es gibt 25 Unterformen,so das die genetische Ursache bei einigen Formen noch ungeklärt ist.

Doch die Formen haben alle eine fortschreitende Ataxie gemeinsam.

Ataxie=Gangunsicherheit

Ebenso können Augenbewegungsstörungen,Störungen der Sprache,eine Rumpf und Extremitätenataxie sowie ein Intensionstremor auftreten.Auch andere neurologische Symptome sind möglich.

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26. November 2010 5 26 /11 /November /2010 19:59

Unter einer Kleinhirnatrophie des Erwachsenen versteht man eine atrophische Veränderung des Kleinhirns im Erwachsenenalter.

 

Die Krankheit wird autosomal-dominant vererbt.Es ist eine Mutation im SCA-Gen.Nach den Begleitsymptomen wird nach extrapyramidalmotorischen,pyramidalmotorischenStörungen,der Retinopathie,der Polyneuropathie und der Demenz unterschieden.

Das Kleinhirnsyndrom wird definiert durch eine Ataxie,Dysmetrie,Intensionstremor,cerebelläre Dysarthrie,durch Augenbewegunsstörungen(Okulomotorik) sowie einer Muskelhypotonie.

 

Atrophie: ist in der Pathologie(Krankhaft) ein wahrnehmbarer Gewebeschwund.

Ursachen für eine Atrophie können genetische Defekte,Krankheiten,Trauen als auch das Alter sein.

Ebenso kann eine Minderversorgung mit Nährstoffen vorliegen.(Trophik)

Meistens ist eine Atrophie mit eingeschränkten Funktionen,einer erhöhten Anfälligkeit sowie einem vorzeitigen Verschleiß des Gewebes verbunden.

Histologisch ist eine Größenabnahme der Zellen möglich,ebenso eine Abnahme der Zellzahl.

Oder es liegt eine Kombination von beiden vor.

 

autosomal-dominant: ist eine Form der Vererbung.Bei dieser Vererbungsform existiert bereits ein defektes Allel auf einem der homologen Chromosomen.

 

Wie geschieht diese Vererbungsform?

 

Die genetische Information liegt auf einem der 22 Autosomen.Unabhängig vom Geschlecht wird die Information vererbt.

Das heißt:Für die Nachkommen eines Erkrankten besteht ein Risiko von 50% dieses defekte Allel zu erben und somit Merkmalträger zu sein.

Sind beide Elternteile erkrankt,erhöht sich das Risiko ebenfalls zu erkranken auf 75%.Wenn ein Elternteil homozygot ist,liegt das Risiko sogar bei 100%.

Dies ist jedoch nur reine Theorie.

Homozygote Träger sind häufig so schwer erkrankt,das sie das Fortpflanzungsalter nicht erreichen.

 

Beim nächsten Mal gehts weiter...

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24. November 2010 3 24 /11 /November /2010 20:40

Hier beschreibe ich die Symptome,die bei mir auftreten:

 

Anfang 2006 kam bei mir (ich war 40 Jahre) die Erbkrankheit zum Ausbruch.Bei dieser Erkrankung handelt es sich um die isolierte Kleinhirnatrophie.

Zuerst war die verwaschene Spracheauffällig.Es ist ein Lallen,als wenn ich einen getrunken hätte.

In diesen Momenten fällt es mir schwer,zu atikulieren.Das Tempo der Sprache kann ich nicht kontrollieren.

Meistens ist das Tempo so schnell,das es keiner mehr versteht und es ist absolut keine Betonung vorhanden,kein Komma,kein Punkt oder ähnliches.

 

Weiterhin gibt es Probleme mit den Beinen.Eskam total plötzlich.Ich war gerade beim Treppensteigen.Jetzt ging nix mehr.

Ich musste eine Pause machen,um zu überlegen,wie man Treppen steigt.

Ansich passiert dies,ohne darüber nachdenken zu müssen.

Am Treppengeländer musste ich mich während des Überlegens festhalten.

Nach etwa 5 Minuten ging es weiter,verdammt lange fünf Minuten.

 

Mein Gleichgewicht lässst zu wünschen übrig.

Ständig werde ich zu Boden gezogen.Am Anfang war es nur rechtsseitig.Jetzt kippe ich nach rechts oder links.

Mein Mann fragt dann immer nur:"Hast du heimlich getrunken?"

Meine Antwort ist bloß:"Na klar."

Bis zum heutigen Tage habe ich absolut mehr zu kämpfen,denn gewisse Dinge(beispielsweise das Gehen)sind schlimmer geworden.

Und nicht nur das Gehen.Nachts kann ich mich nur auf die andere Seite drehen,wenn ich mich auf meine Ellenbogen stütze.

Sitze ich länger,sind die Knie steif und ich brauche etwas zum Stützen,um aufstehen zu können.

Genauso steif bin ich morgens,ich komme dann nur aus dem Bett,wenn ich mich aufstütze und ordentlich Schwung hole.

 

Ich weiß nicht,wann es mich trifft,was mich trifft(die Dinge geschehen einzeln und wenn es dicke kommt alle aufeinmal) und wie lange die Zustände andauern.Es geht teilweise nur Stunden so,mal mehrere Tage oder sogar Wochen,furchtbar,denn während diesser Zeit lasse ich Nerven.

 

Bereits 2008 trat eine Stummheit aus heiterem Himmel auf.

Dem Himmel sei Dank verschwand sie nach zwei Stunden.

Meine Sprachprobleme nehmen aber zu.Es passsiert mir nämlich inzwischen,das ich weiß,wie Dinge heißen,aber ich kann sie nicht benennen.Es ist eben:das Ding da."

Außerdem bin ich seit einiger Zeit froh,wenn ich meinem Gegenüber von den Lippen ablesen kann.

So bin ich gezwungen,das Gesagte zu wiederholen und kann es somit besser begreifen und verarbeiten.

 

Bei der Bewegung ist es nicht nur das Gleichgewicht.

Greife ich nach einer Tasse oder einem Glas,treffe ich es nicht.

Ich stoße dagegen und es kippt.

Da ich es inzwischen weiß,mache ich langsam und vesiere das Ziel an.Ich greife absichtlich etwas weiter daneben und ziehe meine Hand zurück.Meistens treffe ich.So merkt das Niemand.

Ebenso schwierig ist es für mich,einen Teller zu halten.Vor allem,wenn er beladen ist.Oft halte ich ihn schief und alles fällt zu Boden.

Mehr als unmöglich!

Genauso geht es mir oft mit Besteck.Mir fehlt einfach die Kraft zuzugreifen und es festzuhalten.

 

Margarine fällt dann aus.Schmieren ist hier nicht.Also Trockenbrot und Käse oder magere Wurst.Manchmal schmiert mein Mann die Schnitte.

 

Es gibt Schluckstörungen,ich bekomme dann keinen Bissen herunter.

Für die Figur überhaupt nicht gut,Mahlzeiten ausfallen zu lassen.

Doch was soll ich tun?

Während dieser Zeit bin ich nicht einmal in der Lage,meine Medikamente zu nehmen.

Stellt euch das vor,wie bei einem Allergiker,dem der Hals zuschwillt.

 

Demzufolge bereitet schon der Alltag Probleme.Zum Beispiel beim Waschen,Zähneputzen,Kämmen usw.

 

Post zu eerledigen ist ebenfalls ein Problem,denn mein Schriftbild ist schwierig.Wenn ich schreibe,fange ich in der ersten Zeile an und vollende das Wort in der dritten Zeile.Oft benutze ich deswegen den Computer.

Doch hier passiert es mir andauernd,das ich die falschen Tasten treffe  und ständig von vorne anfangen muss.Es dauert ewig,bis etwas geschrieben ist.

Oft habe ich überhaupt keine Kontrolle über meinen Körper.

Das ist ganz schön zum Kotz....

 

Heute laufe ich an Gehstützen.Sonst kann ich keine längeren Strecken zurücklegen.Freies Laufen funktioniert nicht mehr.

In der Wohnung laufe ich noch ohne Gehstützen,denn hier kann ich mich immer irgendwo festhalten.

Ohne sich festzuhalten ginge nix.Gleichgewichtsstörungen sind furchtbar!

Sehr oft falle ich.Gibt blaue Flecken.

Meistens falle ich,dem Himmel sei Dank,auf den Hintern.

Da mir dies ziemlich häufig passiert,habe ich wohl gelernt,mich abzufangen und mir nichts zu brechen.

 

Am schlimmsten ist:Meine Intelligenz ist keineswegs gemindert und das macht Probleme.

Ich bekomme diesen "Zerfall" so bewusst mit. nun,die Intelligenz ist nicht gemindert,jedoch die Konzentration lässt nach.

Zum Beispiel fällt es mir unendlich schwer zu lesen.Früher schaffte ich es mal mindestens 30 Seiten zu lesen,bei Spannung sogar mehr.

Heute sind es nur noch 3-5 Seiten.An guten Tagen maximal 10 Seiten.Es ist grausam!

 

Manchmal fühle ich mich echt traurig! Dieses Video gibt ein wenig die Stimmung wieder!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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23. November 2010 2 23 /11 /November /2010 08:18

Wie alles begann...eine Odysee

 

Bei wurde erst Rheuma diagnostiziert.

Schon während der Ausbildungszeit(war von 2000-2003 zur examinierten Altenpflegerin) hatte ich Phasen, in denen ich nicht richtig sprechen konnte.

Jedoch, es fiel nicht auf, da ich sowieso ruhig war.

Manchmal konnte ich nicht richtig schreiben, der stift fiel mir einfach aus der Hand.

Oft fragten die Lehrer mich, warum ich denn nicht mitschriebe. Ich sagte einfach, ich höre zu.

Natürlich machte ich mir, so wie es wieder ging, Notizen, brauchte ich ja schließlich für meinen Abschluß.

Oft konnte ich mich kaum bewegen. Morgensteifigkeit tratt ssehr häufig auf.

 

Da Morgensteifigkeit ein Symtom vom Rheuma ist,tippte man eben darauf. Ich bekam nun Tabletten. Doch diese halfen mir überhaupt nicht. Mir kam der Gedanke, "Na dann kann ichs auch bleiben lassen."

Ich nahm meine Medikamente nicht.

 

Nun erfolgte ein Arztbesuch nach dem anderen:Allgemeinmedizin.Neurologe,Orthopäde. Sie schickten mich zum EEG und noch anderes. Doch alle wußten nicht so richtig,was los war.

Man schob es auf die Psyche.Psychosomatische Klinikaufenthalte sowie Kuren waren angesagt.

Die Psyche beeinflußt den Körper,das stimmt schon.Meine Einstellung hatte sich verändert.In dieser Hinsicht war es nicht nutzlos.Aber meine Symptome blieben und nahmen zu.

 

Im Januar 2006 landete ich im Krankenhaus.Meine Sprache war verwaschen und es kam alles nur noch lallend.

Man hatte den Verdacht,es sei ein Schlaganfall.

Nun machte man ein MRT.(Magnetresonanztomographie)

Zur Auswertung kam die Frage:

"Wissen sie,das sie eine Klenhirnatrophie haben?"


Bis dato wußte ich überhaupt nicht,was es ist.Ich hatte nur gemerkt,das es mir teilweise sehr schlecht ging.

Also hatte ich absolut keine Ahnung,was auf mich zukommt!

Nun im Krankenhaus gingen sie wohl von einer anderen Grunderkrankung aus,die die Probleme verursacht.

Ich bekam Physiotherapie,um meinen Gang sowie das Gleichgewicht zu verbessern.Es war ihnen aufgefallen,das ich da zu kämpfen hatte.

Von der Logopädin wurde ich angesprochen.Sie meinte,wenn ich wieder Probleme habe,sollte ich vorbeikommen.Es geschah mehrmals.Sie stellte eine Dysarthrie fest.

Nach 14 Tagen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen.

 

Jetzt stand ich wieder allein auf weiter Flur.

Wieder suchte ich mehrere Ärzte auf.

Immer hieß es,"tja die Psyche kann einem ganz sschöne Streiche spielen."

Ich hatte die Schnauze voll.

 

Im September 2006 wollte es wohl der Zufall so oder jemand im Universum hat nachgeholfen(auch egal).

Ein neuer Neurologe übernahm eine Praxis.Erstens war ich neugierig und zweitens konnte ein letzter Versuch nicht schaden.

Über eine Stunde war ich im Arztzimmer.Kannte ich überhaupt nicht.

Ich erzählte,er stellte Fragen und machte ein paar ganz einfache Tests.Doch über die gezielten Fragen wunderte ich mich.

Zum Schluß sagte er zu mir:"Sie haben eine Kleinhirnatrophie."Jetzt war ich buff.

Endlich hatte ich jemanden gefunden,der wußte,wovon ich rede und der mich verstand.

 

2007 schickte er mich in eine Spezialklinik.Dort war ich drei Wochen.seine Worte,"sie werden nur Untersuchungen machen,mehr geht nicht mehr."

Ich machte mir gar keine Gedanken um den Ernst der Worte.

Nach den drei Wochen hieß es nun: Es handelt sich hier um eine Erbkrankheit.Mit Verschlimmerungen müssen sie immer rechnen.Sie können durchaus 80 werden,aber es kann auch von jetzt auf gleich vorbei sein.

Das war deutlich.Ich war geschockt.

Mit diesem Wissen habe ich immer zu kämpfen,besonders wenn es mir mal wieder etwas besch... geht.

 

Beim nächsten Mal werde ich über meine Symptome schreiben.

 

Ich habe mich dazu entschlossen,darüber zu schreiben,um diese Krankheit ein wenig zu erörtern.

Sie ist selten,ihre Prävalenz liegt bei 3:100000.

Da ich hier einige Fachbegriffe verwende,empfehle ich,eventuell im Doc Check Flexikon(ein Medizinlexikon) nachzulesen.

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22. November 2010 1 22 /11 /November /2010 20:22

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  • : In diesem Blog geht es um eine Erkrankung.Die Krankheit nennt sich Kleinhirnatrophie.Ich möchte darüber schreiben,weil ich selbst betroffen bin. Zum anderen soll der Blog ein wenig aufklären, da es sich um eine Erbkrankheit handelt,die noch recht unbekannt ist.
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